07.12.2018

Voranschlag 2019 beschlossen

Mehrheit aus SPÖ und GRÜNEN stimmte dafür

  • Budgetsitzung des Gemeinderates © Stadtgemeinde Schwechat

Der Haushalt umfasst im kommenden Jahr rd. 87,4 Mio. Euro, 10 Mio. davon werden im Außerordentlichen Haushalt umgesetzt. Die Netto-Neuverschuldung sinkt um 2,5 Mio Euro, sodass der Schuldenstand Ende 2019 auf 58,3 Mio Euro fallen wird. Das ist der tiefste Stand seit 2013, damals erreichte der Schuldenstand den Rekordwert von 77,6 Mio. Euro.

Die weiteren Eckdaten

Der Maastricht-Schuldenstand beträgt im Voranschlag 16,9 Mio. Euro, das Ergebnis der laufenden Gebarung beträgt 7,5 Mio Euro. Die Rücklagen der Stadtgemeinde betragen 8,9 Mio Euro, die Haftungen Ende 2019 16,7 Mio. Euro.

Ein Ausblick auf den mittelfristigen Schuldenstand zeigt ein Absinken bis 2023 auf 54,8 Mio. Euro.

Ausbau der Infrastruktur

Das Budget wurde schon von der Landesregierung geprüft und für gut geheißen. Es umfasst wie immer hohe Ausgaben für die SeniorInnen (mehr als 2 Mio. Euro), den Sport (eine Mio. Euro), das Freizeitzentrum und seine rd. 170.000 BesucherInnen jährlich (0,85 Mio. Euro) sowie die Freiwilligen Feuerwehren (eine Mio. Euro).

Zu Buche schlagen sich weiters die Kinderbetreuung (rd. 8,3 Mio. Euro), die Kultur (1,6 Mio. Euro), Maßnahmen des Hochbaues (6,5 Mio Euro, davon 1,1 Mio. für die neue Volksschule am Frauenfeld, 1,5 Mio. für den Ausbau von Kindergärten und 1,9 Mio. Euro für die thermische Sanierung von Gemeindewohnhäusern) und eine Mio. Euro für die Förderung des öffentlichen Verkehrs. Dazu kommen diverse Tiefbaumaßnahmen (etwa die Kanalsanierung in Kledering).

Der Standard in Schwechat wird also aufrecht erhalten und die Infrastruktur ausgebaut.


Bild: Budgetsitzung des Gemeinderates am 6. Dezember 2018.

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