Franz Slawik

(geb. 7.2.1936 Berndorf, gest. 15.2.1993 Schwechat) 

Franz Slawik wurde am 7. Jänner 1936 als Sohn einer Arbeiterfamilie in Berndorf geboren. Volksschule und Gymnasium besuchte er in seiner Heimatstadt. Anschließend studierte er an der Universität Wien Deutsch und Leibesübungen. Da seine Mutter früh gestorben und der Vater schwer krank und daher arbeitsunfähig war, musste sich Franz Slawik sein Studium selbst finanzieren. 
Im Jahr 1958 absolvierte Franz Slawik die Lehramtsprüfung und begann danach am Kremser Gymnasium zu unterrichten. Auf Anregung seiner Kollegen in Krems begann Franz Slawik schließlich das Studium der Philosophie an der Universität Wien, das er 1971 mit dem Doktorrat abschloss. 
Im Jahr 1972 übersiedelte Franz Slawik nach Schwechat, wo er vom Unterrichtsminister zum pädagogischen Leiter der Expositur des Bundesgymnasium Bruck ernannt wurde. Nachdem im Jahr 1976 die Schule in der Ehrenbrunngasse zum selbstständigen Gymnasium wurde, übernahm Franz Slawik den Posten eines Direktors. 
1977 unterbrach er seine Tätigkeit am Gymnasium Schwechat, als er zum Direktor des Dr.-Karl-Renner-Institutes ernannt wurde. In dieser Zeit absolvierte er auch die Lehramtsprüfung für die Fächer Psychologie und Philosophie. 
Franz Slawik war nicht nur Schwechater Gemeinderat, sondern ab 1975 auch Klubsprecher der sozialdemokratischen Fraktion und ab 1982 Bezirksvorstand der SPÖ. Daneben hatte er einen Sitz im niederösterreichischen Landtag inne. 
Vom Juni 1986 bis zum November 1988 bekleidete Franz Slawik das Amt eines Landesrates für Bildungsfragen. 
Bildung und Kultur waren Franz Slawik wichtige Anliegen. So gründete er beispielsweise das „Niederösterreichische Kulturforum“. 
Im Alter von nur 57 Jahren starb Franz Slawik am 15. Februar 1993. 

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