St├Ądtische B├╝chereien

Die Bücherei, die sich vor dem Krieg in den Schwechater Hammerbrotwerken befunden hatte, übersiedelte 1947 in das Gebäude des ehemaligen „Figdor-Brauhauses“ in die Bruck-Hainburger-Straße Nr. 1 und wurde dort bis September 1954 von Josef Trampitsch und später von Anna Poihs geleitet und anschließend der nun wieder unabhängigen Stadtgemeinde Schwechat übergeben.


Ab Oktober 1954 wurde die Bücherei von Antonie Wittmann, die seit 1947 auch die Bücherei im Gebäude des Rannersdorfer Brauhauses leitete, geführt. (Die Bücherei im Rannersdorfer Brauhaus übersiedelte 1963 in die neuen Räume der Brauhausstraße Nr. 17, wo sie sich bis 1983 befand.)
 

Das Haus in der Bruck-Hainburger-Straße Nr. 1, das ursprünglich der Brauerei Schwechat gehörte, wurde am 1. April 1958 an die Bezirks-Landwirtschaftskammer Schwechat verkauft, die den Auszug der Bücherei durch eine gerichtliche Kündigung veranlasste.
 

Von da an befand sich die Bücherei im Keller des Amtshauses am Rathausplatz Nr. 9.
Als am 23. August 1960 die „Erste Österreichische Sparkasse“ aus den alten Räumen am Hauptplatz Nr. 4 in ihr neues Lokal am Hauptplatz Nr. 19 umzog, erhielt die Schwechater Bücherei die ehemaligen Bankräume.
 

1961 wurde die bis Ende 1960 von der SPÖ-Lokalorganisation verwaltete Mannswörther Bücherei von der Städtischen Bücherei Schwechat übernommen.


Als im Juli 1962 mit dem Abbruch des Bezirksgerichtsgebäudes begonnen wurde, fasste man die Planung eines neuen Lokals für die Bücherei ins Auge.


Im Frühjahr 1963 wurde eine moderne Freihandbibliothek in der Mischekgasse Nr. 7 in Betrieb genommen. Die Leitung dieser Bücherei hatte zunächst Alois Dworak und ab 1985 Josef Stieler inne.
Am 24. April 1968 fand die Eröffnung der Zweigstelle der Städtischen Bücherei in der ehemaligen Volkschule in Kledering statt. (Sie musste 1997 wegen zu geringer Auslastung wieder geschlossen werden.) 
 

Im Rahmen einer Eröffnungsfeier konnte am 11. Oktober 1991 die Neue Städtische Bücherei Schwechat in der Wiener Straße Nr. 23a (in den Räumen des ehemaligen Schwechater Kinos) ihrer Bestimmung übergeben werden.

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