23.02.2018

Nächster Schritt zur Entlastung Klederings und Schwechats getan

Schwechat, Wien und Niederösterreich ziehen an einem Strang

  • 2007: Bau Zubringer S1 Kledering Kreisverkehr. © Stadtgemeinde Schwechat

In der Februar-Sitzung des Gemeinderates wurde ein Dringlichkeitsantrag einstimmig angenommen: Er bildete die Grundlage für eine Verbindung von der S1 ins Industriegebiet Ailecgasse - es soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Damit werden Kledering - vor allem auch die Gärtnergasse - und Schwechat im Bereich des Frauenfeldes vom Durchzugsverkehr entlastet.

Einvernehmen hergestellt

Mit dem Auftrag zur Studie ziehen neben Schwechat nun auch die Länder Wien und Niederösterreich erstmals an einem Strang. Bisher scheiterte eine Umfahrung von Kledering vor allem an der Befürchtung der Wiener Verkehrsplaner, dass durch den Lückenschluss der S1 mit der Ailecgasse mit einer hochrangigen Straße zahlreiche LKW-Mautflüchtlinge diese Verbindung nutzen würden.

Nun herrscht Einvernehmen darüber, dass die Ausführung einer Entlastungsspange "L 2070" mit einer Länge von ca. 1,5 Kilometer entlang der bestehenden ÖBB-Trasse untersucht werden soll. Zur Untersuchung gehören neben der rein technischen Planung auch die Verkehrserhebung und die Auswirkungen auf die Umwelt, vor allem der Lärmentwicklung. Die Kosten für die Studie betragen 90.000 Euro, Schwechat wird ein Drittel davon übernehmen.

Gleichzeitig wurde im Gemeinderat die Durchführung einer strategischen Verkehrsplanung für Schwechat beschlossen. Ziel dieser strategischen Verkehrsplanung ist es, dass nicht nur eine neue Straße errichtet wird, sondern gleichzeitig die Auswirkungen auf das restliche Straßennetz in Schwechat untersucht werden und welche Maßnahmen notwendig sind, damit eine Verbesserung der Situation, die allen Gemeindebürgern zugutekommt, entsteht.


Bild: Archivbild aus dem Jahr 2007: Bau Zubringer S1 Kledering Kreisverkehr. 

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